Innenräume streichen
Vorbereitungen
Vorbehandlung des Untergrundes
Anschließend die verspachtelte Fläche und unbehandelte Putze vor dem Farbauftrag grundieren. Die Farbe könnte sonst nach der Trocknung reißen.
Tipp:
Testen Sie die Untergrundsaugfähigkeit mit einem feuchtem Schwamm. Färbt sich die Stelle dunkel, ist eine Grundierung nötig. Kreidende Untergründe und Altanstriche müssen erst vollständig abgewaschen und grundiert werden.
Die benötigte Farbmenge
Die einfachste Methode, den Farbbedarf zu bestimmen ist das Einteilen der Wände in rechteckige Segmente.
| Segment | Breite in m | Höhe in m | Fläche in m2 gerundet |
|---|---|---|---|
| A | 1,0 | 2,5 | 2,5 |
| B | 0,8 | 1,5 | 1,2 |
| C | 0,8 | 2,5 | 2,0 |
| D | 1,0 | 0,5 | 0,5 |
| E | 0,4 | 2,5 | 1,0 |
| F | 1,5 | 2,5 | 3,8 |
| G | 1,4 | 0,4 | 0,6 |
| H | 1,4 | 0,8 | 1,1 |
| Gesamtfläche | 12,7 | ||
Ermitteln der Farbmenge
Mit der errechneten Fläche kann man leicht die entsprechende Gebindegröße ermitteln. Auf jedem Eimer mit Wandfarbe ist die Fläche aufgedruckt, die damit gestrichen werden kann. Sie haben damit die Sicherheit, dass Sie während der Streicharbeit ausreichend Farbe haben und keine unnötig großen Reste übrig bleiben. Die benötigte Farbmenge ist abhängig von der Untergrundbeschaffenheit. Nichtsaugende, glatte Untergründe benötigen tendenziell weniger Farbe als saugende oder strukturierte Untergründe.
Tipp:
Bei abgetönten Farben sollten Sie für spätere Reparaturarbeiten einen Rest im verschlossenen Behälter aufbewahren.
Ablauf und Farbwirkung
Arbeitsschritte
Tipp:
Streichen Sie im „Kreuzgang“. Rollen Sie 2 bis 3 Bahnen gleichmäßig von oben nach unten. Anschließend die Farbe quer verteilen und zuletzt von oben abrollen.


























